All the wonderful things: Israel Traveldiary #3 - Das pulsierende Tel Aviv; Travel Guide, Reisebericht

Hallo meine Lieben,

es ist mal wieder Zeit für den nächsten Teil meines Israel Traveldiaries. Heute geht es um das pulsierende Tel Aviv, eine meiner liebsten Städte in Israel.

Weitere Teile des Israel Traveldiaries findet ihr übrigens hier zu meinen ersten Eindrücke und hier zu Eilat, der Wüste Negev und dem Roten Meer. Wenn ihr euch dafür interessiert, guckt doch gerne auch dort vorbei 😉

Anreise und Unterkunft

Ich bin von Haifa aus mit dem Zug angereist. Tel Aviv ist, glaube ich, die Stadt in Israel, die am besten auch mit dem Zug angebunden ist. Es gibt aber auch viele Buslinien, die nach oder durch Tel Aviv fahren. Wenn man aus dem Ausland kommt, dann landet man höchstwahrscheinlich auch am internationalen Flughafen Ben Gurion. Auch von dort aus kommt man am besten mit dem Zug in die Innenstadt. Da ja leider am Sabbat keine Busse und Züge in Israel fahren, bleibt einem von Freitag Abend bis Samstag Abend dann nur die Optionen ein Taxi oder Sherut zu nehmen.

Untergekommen bin ich im Leonardo Beach Hotel Tel Aviv*. Die Lage des Hotels war wirklich unglaublich gut! Es waren nur wenige Minuten und schon war man entweder am Strand, der Promenade oder der Marina von Tel Aviv. Außerdem war das Frühstück wirklich großartig. Von allen Hotels, in denen ich bisher so war, war dieses Frühstück definitiv unter den Besten. Die Auswahl war auf jeden Fall riesig, Kaffee gab es ohne Limit und auch alles andere war im Überfluss vorhanden. Das einzige kleine Manko, war das Hotelzimmer an sich. Im Preis-Leistungs-Verhältnis hatte ich da doch ein bisschen mehr erwartet. Die Tür zum Badezimmer war leider kaputt, genauso wie eine Lampe im Badezimmer, was ich nicht so toll fand. Das Personal war dafür aber wieder super freundlich. Nächstes Mal würde ich mir aber vielleicht sogar das Herods Hotel Tel Aviv* genau gegenüber gönnen 🙂

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Outfit

Top – ähnliches hier*

Jumpsuit – H&M

Das antike Jaffa

Ein Viertel von Tel Aviv, dass man auf gar keinen Fall auslassen sollte, ist das antike Jaffa. Historische Funde belegen, dass es an dieser Stelle bereits seit 7500 BC menschliche Niederlassungen gegeben haben muss. Die Stadt selbst wird erstmals in einem ägyptischen Brief von 1440 BC erwähnt und besteht seit mindestens 1800 BC. Über diese Hafenstadt kamen im Laufe der Geschichte zahlreiche Pilger aus Europa und der ganzen Welt mit dem Schiff an, um die heilige Stadt Jerusalem zu besuchen.

Heute ist Jaffa immer noch ein gut erhaltener historischer Ort mit engen und gewundenen Gassen. Trotz der starken touristischen Prägung, würde ich den Stadtteil jedoch bei einem Tel Aviv-Besuch auf keinen Fall auslassen. Als Sehenswürdigkeiten sind hier vor allem der alte Uhrenturm, die Peterskirche und der Leuchtturm zu nennen. Mir hat besonders auch die Brücke mit den verschiedenen Tierkreiszeichen gefallen, an der man sich beim eigenen Tierkreiszeichen etwas wünschen kann, wenn man hinübergeht.

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Das moderne Tel Aviv

Dieses neue Tel Aviv, dass erst in den letzten Jahrzehnten entstanden ist, zeichnet sich vor allem durch zwei Sachen aus: Gläserne Wolkenkratzer und strahlend weiße Häuser im Bauhaus-Stil. Dazwischen gibt es unzählige Restaurants, Cafés und Bars, die immer gut besucht sind. Vor allem für Veganer und Vegetarier ist Israel im Allgemeinen und Tel Aviv im Speziellen ein perfekter Ort, da eigentlich jedes Restaurant auch solche Alternativen auf der Karte hat oder sogar ausschließlich vegetarische Gerichte anbietet. Ein italienisches Restaurant, dass ich euch nur von Herzen empfehlen kann, ist das Allora. Hier hatte ich eine großartige Trüffel-Pasta mit einem sehr leckeren Gläschen Rosé-Wein dazu. Ein Träumchen! Außerdem war das Personal einfach sehr sehr nett.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Menschen in Tel Aviv generell sehr nett, gut gelaunt und freundlich sind. Und ich hatte immer den Eindruck, dass auch viele großen Wert auf das eigene Äußere und Selbstdarstellung legen. Für einen kurzen Zeitraum ist das sehr interessant, könnte auf Dauer jedoch auch nervig werden.

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Carmel Market

Der Carmel Market gehört auch zu den Sachen, bei denen ich euch den Besuch nur ans Herz legen kann. Vor allem der Handmade-Markt, der meines Wissens nach immer Dienstags und Samstags stattfindet, hat mir wirklich sehr gut gefallen. Hier bekommt man wunderschöne handgemachte Einzelstücke – von Schmuck, über Dekoartikel, bis hin zu Bildern. Außerdem gibt es auch eine Straße in der es viele kleine Marktstände gibt, bei denen man täglich zum Beispiel Gewürze, Gebäck, aber auch Beauty- und Elektronikartikel erwerben kann. Trinkt auf jeden Fall einen frisch gepressten Granatapfelsaft – super super lecker!

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Outfit

Tops – ähnliches hier*

Shorts – Asos*

Strickjacke – ähnliche hier*

Schuhe – Deichmann

Tasche – ähnliche hier*

Streetart

Das Stadtbild von Tel Aviv wird auch – etwas abhängig vom Stadtviertel – stark durch Streetart bestimmt. Ich fand es einfach unglaublich schön, einfach durch die Straßen zu schlendern und dabei nach kleinen Schätzen an den Hauswänden Ausschau zu halten. Einige meine liebsten Beispiele habe ich euch unten aufgeführt. Die meisten davon findet man im Stadtviertel Florentin. Nur die Flügel „People with Wings“ befindet sich in Jaffa.

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Fazit

Ich fand Tel Aviv insgesamt sehr interessant und faszinierend und kann euch den Besuch nur empfehlen. Im Gegensatz zu zum Beispiel Jerusalem gibt es keine ellenlange Liste an Sehenswürdigkeiten, die man abgearbeitet haben sollte, sondern vielmehr ist die Stadt die Sehenswürdigkeit. Das schlendern durch die Straßen, was beobachten der Menschen und das Essen und stöbern in Geschäften und auf Märkten ist das, was Tel Aviv für mich wirklich ausmacht.

Was ist eure Meinung zu Tel Aviv und was sollte man gesehen haben? Wart ihr überhaupt schon einmal in Israel? 

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